Sie setzen sich entspannt auf einen bequemen Stuhl und werden von mir in eine Hypnose geführt. Wir sprechen uns in der Hypnose mit Du an.
Hypnose wird eingesetzt, um eine hypnotische Trance herbeizuführen. Der Zweck einer hypnotischen Trance liegt in der Reduktion der Gedankenaktivität zugunsten der Fühlaktivität. So lässt sich der Verstand, der uns sonst im Wege steht, umgehen, und es kann direkt mit dem Unterbewusstsein und den darin enthaltenen Gefühlen und Erfahrungen gearbeitet werden.
Im Grunde genommen macht man über die Hypnose die Heilkraft des eigenen Unterbewusstseins zugänglich. Du kannst in der Hypnose jederzeit mit mir sprechen, wenn du aber tief in deiner Erfahrung bist und nicht antworten willst ist das auch völlig ok. Und der Prozess geht auch ohne Worte weiter.
Meist kommen in der Hypnose festgehaltene Gefühle an die Oberfläche wie Trauer, Angst und Wut, dabei können auch körperliche Reaktionen entstehen wie Kälte –Wärmeempfindungen oder Zittern. Das sind Abreaktionen. Der Körper entlädt was lange unterdrückt war.
Nach der Abreaktion beginnt meist die Phase der Aufhellung, der Körper fühlt sich weicher, weiter und freier an. Nicht alles wird in den Sitzungen gelöst, viele Prozesse wirken noch Tage oder Wochen nach. Gedanken, Träume oder Erlebnisse können tiefer gehen und oder sich verändern.
Nach einer intensiven Hypnose-Sitzung können Sie verschiedene Gefühlszustände erleben. Es ist völlig normal, sich leicht, beschwingt oder tieffrieden zu fühlen. Gleichzeitig kann es sein, dass Sie sich noch traurig oder erschöpft fühlen – das gehört alles zum Prozess.
Die Verarbeitung emotionaler Belastungen kann anstrengend sein, und die Tage nach einer Sitzung können von intensiven Gefühlen und lebhaften Träumen geprägt sein. Das ist ein gutes Zeichen – es bedeutet, dass Ihr Unterbewusstsein aktiv arbeitet.